Vera Bila & KaleVera Bila
ist eine Roma.Wie so viele aus ihrem musikalischen Volk, das überall da, wo es lebt ungelitten ist, macht sie Musik - Zigeunermusik.Den Rassismus der Gadjes, der Fremden, die nicht zu ihrem Volk gehören, hat sie oft genug erlebt. Wenn sie in Kneipen nicht bedient wurde, wenn bei Besuchen von Politikern in ihrem Dorf die Roma in ihren Häusern bleiben müssen, ist der Rassismus für Vera Bila der ganz normale Alltag. Heute ist das anders. Seit ein paar Jahren ist Vera Bila ein gefeierter Star auf den Bühnen nicht nur ihrer Heimat, auch in Frankreich feiert sie Erfolge. Im Mai 1999 tourte sie mit ihrer Band durch die USA und gab im August sogar ein Konzert in der legendären Hollywood Bowl in Los Angeles. Und daheim im tschechischen Rokycany drängeln sich die Schneider, um der fülligen Dame Kostüme zu nähen.Mit ihrem Album "Queen of Romany" und den zahlreichen Fernsehauftritten der letzten Zeit ist Vera Bila nun auch bei uns angekommen
Vero Bila singt und wird begleitet von der Gruppe Kale, das sind: Dezider Lucka (Gesang,Tambourin), Jan Duzda (Gesang, Gitarre), Emil Miko (Gesang, Gitarre),
Emil Miko
(Gesang, E-Bass)



Lailo - modern Gypsy Flamenco
Rumba Gitana y Flamenco - wer je im südfranzösischen Les-Saintes-Maries-de-la-Mer das Fest der Gitanos an lässlich der Wallfahrt zur "Schwarzen Sara" miterlebt hat, weiß, welch geballte Ladung Musik ihn erwartet, wenn LAILO aufspielt. Das Ensemble verkörpert all die Eigenschaften, die Flair und Faszination der in der südfranzözischen Camarque beheimateten Rumba Gitana ausmachen.Die klar und unverschnörkelt gehaltenen Arrangements, der präzise aufeinander abgestimmte Gesang und der Gegensatz zwischen dem kurzen harten Anschlag bei den rasanten Läufen und den sanft perlenden Klangteppichen zur Unteralung der Stimmen, verstärken die Intensität des musikalischen Vortrags.Das Konzertpublikum ist immer wieder fasziniert, wie schnell und mit welcher Intensität es durch die Musik von LAILO selbst fähig ist, einzutauchen in dieses südländische Ambiente: Leidenschaft, Lebensfreude, Schmerz, Trauer und vor allem die Erotik einer fast 800-jährigen Liason zwischen Morgen- und Abendland.
Felipe Philippi (Sänger, Gitarre), Chato Gerofejeff (Gitarre, Gesang), AngelHuertes (Gitarre,Gesang) und David Huertes (Percussion) werden bei ihren Auftritten in Alsfeld und Hungen von zwei Flamencotänzerinnen begleitet.



 
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