85 Veranstaltungen
in 44 Städten und Gemeinden mit ca. 30.000 Besuchern - das ist
die stolze Bilanz des Kultursommers Mittelhessen 2001. Der Vorstand
des Kultursommers, Vorsitzender Dieter Schormann und Geschäftsführerin
Sybille Atzbach zeigten sich darüber mehr als zufrieden.

Trommelwirbel über
Amöneburg und Limburg, afrikanische Musik im Braunfelser Schloss,
Internationale Opernwerkstatt in Dillenburg, Marburg und Laubach, klassische
Gitarrenkonzerte in Lich, Gedern, Asslar und anderswo, Lahn-Licht-Kunst
in Gießen, Grenzgänge in Grünberg, ein Kunstspaziergang
durch Lauterbach, eine KulturSpassReise durch den Landkreis Marburg-Biedenkopf,
Picknick mit Rückfahrschein quer durch die Region, Mozart-Oper
im Kloster, Kindertheater, Kinderzirkus, Theatergastspiele, Liedgut
aus kontrolliertem Eigenanbau und aufregende Weltstadtmusik - der Kultursommer
lies (fast) keine Wünsche offen.

An außergewöhnliche Spielorten in Zügen, auf dem Vulkanradweg,
im Wald, in Burgen und Schlössern, alten Fabrikhallen, Fußgängerzonen,
Freilichtbühnen, Scheunen, Sitzungssäälen der Rathäuser
und immer wieder an der Lahn präsentierten sich die besten Künstler
aus der Region, konnte man exquisite Ensembles aus der ganzen Republik
und vielen Teilen Europas erleben.
Der Kultursommer Mittelhessen ist das Band, das die Region auf die schönste
Weise miteinander verbindet und auch Verwaltungsgrenzen mühelos
überwindet, wie die Einbeziehung der Wetterau beweisst.

Von Biedenkopf im Norden bis Bad Vilbel im Süden,von Limburg im
Westen bis Schlitz im Osten durchstreifen in den Sommermonaten immer
mehr Besucher die Region um kennenzulernen, was regionale Künstler
sich an Projekten für den Kultursommer ausgedacht haben.
Finanziell und ideell unterstützt vom Hessischen Ministerium für
Wissenschaft und Kunst, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen,
den Landkreisen und den Städten Marburg, Gießen und Wetzlar
wurde die 9. Saison erfolgreich beendet, wenn auch die Abschlussveranstaltung
den tragischen Ereignissen durch den Terrorangriff auf das WTC leider
zum Opfer fiel.